Zum Inhalt springen

In Deutschland und NRW hat jeder Mensch das Recht auf schulische Bildung und individuelle Förderung.

Diese Recht beginnt mit dem Recht auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr und dem Recht auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung ab dem 3. Lebensjahr.

Anschließend besteht die sogenannte Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr. Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum 30. September des beginnenden Schuljahres 6 Jahre alt werden.

Ist ihr Kind normal entwickelt, beginnt die Schulpflicht in den ersten vier Jahren mit der Primarstufe (Grundschule).

Hat ihr Kind eine Beeinträchtigung die das Lernvermögen betrifft, hat ihr Kind das Recht auf eine sonderpädagogische Förderung in einer Förderschule.

Nach dem vierten Schuljahr verläuft die Schullaufbahn über die Sekundarstufe I.
Diese baut auf der Grundschule auf.
In Nordrhein-Westfalen haben folgende Schulformen die Sekundarstufe I:

Die Sekundarstufe II setzt die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Sekundarstufe I fort und erweitert sie. Sie gliedert sich in einen allgemeinbildenden Zweig (gymnasiale Oberstufe) und einen berufsbildenden Zweig (Berufskolleg).

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/ 

In Deutschland ist es üblich, dass Kinder ab spätestens ihrem 3. Lebensjahr in die Kita gehen. In vielen Familien arbeiten beide Eltern. Deswegen nutzen viele Eltern die Angebote schon früher.

Ein rechtlicher Anspruch auf eine Betreuung besteht ab dem ersten Lebensjahr. Dieser kann in einer Kita oder bei einer Kindertagespflege sein.

Ab dem 3. bis zum 6. Lebensjahr hat Ihr Kind ein Recht auf einen Platz in einer Kita. Viele Kitas akzeptieren auch Kinder unter drei Jahren (z.B. in eigenen U3-Gruppen).

Kinder werden entweder einen halben oder einen ganzen Tag betreut.

Die Betreuung ist nicht verpflichtend, aber empfehlenswert. Sie können so Ihr Kind fördern.

Ja. Sie dürfen sich die Kita selbst aussuchen. Auswahlkriterien können z.B. die Nähe zum Wohnort oder das pädagogische Konzept sein.

Man kann die Kita direkt anfragen. Wenn Sie dort keinen Platz bekommen, dann melden Sie sich beim Jugendamt. Das Jugendamt wird Ihnen dabei helfen, einen Platz zu bekommen. Es kann aber sein, dass dieser von ihrem Wohnort entfernt ist.

Sie haben die Wahl, wie, wo und in welchem Zeitumfang Ihr Kind betreut werden soll. Sie müssen sich entscheiden, ob ihr Kind nur morgens oder ganztägig in die Kita geht. Sprechen Sie bei der Anmeldung mit dem Jugendamt oder der Einrichtung.

Kinder besuchen den Kindergarten entweder

·         nur einen halben Tag (z.B. 8-12 Uhr oder 14.00-17.00 Uhr)

·         oder den ganzen Tag (ggf. können Sie Ihr Kind nach der Mittagspause früher abholen.)

Dies kann häufig auch für einzelne Wochentage entschieden werden (z.B. nur einen Tag die Woche auch nachmittags).

Das Mittagessen muss nicht unbedingt zur Verfügung gestellt werden, so dass Sie überprüfen müssen, ob Sie Ihrem Kind Essen mitgeben sollten. Einige Eltern holen ihr Kind auch in der Mittagspause ab und bringen es später zurück in die Kita.

Wenn das Mittagessen zur Verfügung gestellt wird, werden sie einen Beitrag hierfür zahlen müssen. Falls Sie SGB II Leistungen erhalten, können sie dazu BuT- Gelder beantragen.

Die Kinderbetreuung in Deutschland reicht von strukturierten Kindergartengruppen bis hin zu kleineren, privat geführten Kinderbetreuungseinrichtungen. Jedes Kind in Deutschlandhat ein gesetzliches Recht, im Alter von drei Jahren bis zum Alter von sechs Jahren eine Kindertageseinrichtung (KiTa) zu besuchen. Viele KiTa´s akzeptieren auch Kinder unter drei Jahren (z.B. in eigenen U3 Gruppen).

Die KiTa´s werden von örtlichen Behörden, religiösen Organisationen oder von privaten Verbänden geführt.
Obwohl es nicht Teil des regulären öffentlichen Schulsystems ist und nicht erforderlich oder frei ist, basiert der Unterricht auf Einkommen, und es ist fast frei für diejenigen, die arbeitslos sind.
Um Ihr Kind in einem Kindergarten anzumelden, benötigen Sie einen Betreuunggutschein, der z.B. vom Jugendamt ausgestellt wird. Sobald Sie diesen erhalten, müssen Sie nur den örtlichen Kindergarten kontaktieren.
Kinder besuchen den Kindergarten entweder für halbe Tage (z.B. 8-12 Uhr oder 14.00-17.00 Uhr) oder für die gesamte Zeit. Das Mittagessen muss nicht unbedingt zur Verfügung gestellt werden, so dass Sie überprüfen müssen, ob Sie Ihrem Kind Essen mitgeben sollten.

Die Anzahl an aufgenommenen Kindern ist jeweils begrenzt. Es kann also sein, dass ihr Kind nicht sofort in die KiTa aufgenommen werden kann und Ihr Kind auf eine Warteliste kommt.

Hier finden Sie eine Übersicht von Kindertageseinrichtungen im nördlichen Kreis Borken:

www.kita.nrw.de

Hier finden Sie eine Übersicht von Kindertageseinrichtungen im südlichen Kreis Borken:

www.kita.nrw.de 

Sie suchen einen passenden Kindergarten- oder Schulplatz für ihr Kind? 

Sprechen sie das zuständige Sozialamt in ihrer Gemeinde oder lassen Sie sich durch die Migrationsberatungsstellen beraten.

Nein. Es gibt eine Schulpflicht, aber keine Kita-Pflicht.

Aber: In Deutschland gehen fast alle Kinder in eine Kita. Denn dort werden die Kinder gefördert. Das heißt, sie lernen dort viel, was sie später im Leben brauchen werden. Zum Beispiel lernen sie dort Deutsch. Dann haben sie später in der Schule weniger Probleme.

Wenn das Kind einmal in einer Kita angemeldet ist, sollte Ihr Kind möglichst täglich dorthin gehen. Es lernt dadurch eine regelmäßige Tagesstruktur kennen. Dies ist für viele Kinder wichtig.

Das heißt auch: Wenn Ihr Kind nicht in die Kita gehen kann (z.B. weil es krank ist), müssen Sie in der Kita Bescheid geben.

Sie können die Betreuung auch wieder kündigen. Hierfür gilt meistens eine Kündigungsfrist von drei Monaten. 

In der Betreuung lernt ihr Kind andere Kinder kennen. So kann es seine sozialen Kompetenzen erweitern und die deutsche Sprache erlernen. Darüber kann es viel über die deutsche Kultur lernen, da viele Traditionen und Bräuche in den Kita-Alltag integriert werden.

Zudem bieten viele Kitas auch Förderprogramme. Diese werden individuell auf ihr Kind abgestimmt. Zum Beispiel kann es sein, dass die Erzieher Ihnen empfehlen, das Kind durch einen Logopäden zu fördern. Dort lernt es, seine Sprachschwierigkeiten zu verbessern.

Als Eltern können Sie mit den Erziehern oder Tagesmüttern bzw. -vätern über die Entwicklung Ihres Kindes reden. Sie sind kompetente Ansprechpartner für Erziehungsfragen.

Ein weiterer Vorteil der Kinderbetreuung ist, dass Sie mehr Zeit für Ihre eigene Lebensgestaltung gewinnen (beispielsweise Zeit für Sprachkurse, Ausbildung, Beruf, etc.). 

Ja es gibt eine Schulpflicht. Sie gilt generell ab dem 6. Lebensjahr. Die Dauer hängt vom Bundeland ab. In NRW besteht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die Schulpflicht.

Ein „blauer Brief“ wird nach der ersten Hälfte eines Schuljahres (Halbjahr) verschickt. Wenn Sie so einen Brief bekommen, heißt das, dass Ihr Kind Probleme in der Schule hat. Es kann sein, dass es die Klasse wiederholen muss. Wenn das Kind schlechte Noten hat (mindestens eine Sechs bzw. zwei Fünfen bedeuten, dass das Kind nicht versetzt wird), ist es wichtig, dass Sie Kontakt mit den Lehrern aufnehmen. Fragen Sie nach einem Termin beim Lehrer oder gehen Sie zum „Elternsprechtag“.

Das ist vom Aufenthaltsstatus ihres Kindes abhängig. Gegebenenfalls kann auch eine Ausnahmeregelung getroffen werden. Wenden sie sich hierfür an die Ausländerbehörde.