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Eine „Aufenthaltsgestattung“ ist ein Aufenthaltstitel. Wenn Sie in Deutschland als Asylsuchender registriert wurden, bekommen Sie dieses Dokument. Die Ausländerbehörde stellt Ihnen die „Aufenthaltsgestattung“ aus. Es enthält Ihre persönlichen Daten (z.B. Name, Geburtstag und –ort). Wenn Sie Ihren Asylantrag schon gestellt haben, enthält das Dokument zudem das Aktenzeichen Ihres Asylantrags.

Wichtig ist: Sie müssen die „Aufenthaltsgestattung“ immer bei sich tragen. Es kann sein, dass die Polizei Sie kontrolliert. Dann müssen Sie diese vorzeigen.

Wenn Sie eine „Aufenthaltsgestattung“ haben, gibt es für Sie eine Wohnsitzauflage. Das heißt, Sie müssen während des Asylverfahrens in der Kommune leben, in die sie geschickt wurden. Sie bekommen Sozialleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG).